Jörg Petersen wurde am 22. Januar 1974 in Hamburg geboren. Dank seiner großen Schwester kam er schon früh in Berührung mit Perlen der frankobelgischen Comickunst – mit „Tim und Struppi“, „Spirou und Fantasio“, „Johann und Pfiffikus“, „Valerian und Veronique“ oder „Percy Pickwick“. Derart angefixt begann er bereits im Grundschulalter, eigene Comics zu zeichnen.

Seine zweite Leidenschaft, Phantastik in Film und Literatur, bewog ihn später dazu, Fanzines herauszugeben, die noch heute den naiv-dilettantischen Charme jugendlichen Leichtsinns verströmen.

Parallel dazu engagierte er sich in der Jugendumweltbewegung, begann sich für Astrologie und andere Grenzwissenschaften zu interessieren und gab 1994 den Cartoon- und Satireband „Grüße aus Deutschland. Satiren und Karikaturen gegen rechts“ (Verlag Die Werkstatt) heraus. Dafür konnte er Künstler wie Tomi Ungerer, Walter Moers, Klaus Staeck, Marie Marcks, Horst Haitzinger, Jan Tomaschoff, Osman Engin, Kriki, Harm Bengen, Til Mette oder Erich Rauschenbach gewinnen, die allesamt Zeichnungen oder Texte beisteuerten.

Nach Abitur und Zivildienst studierte er Bildende Kunst und Germanistik und verließ 2005 die Alma Mater mit dem Ersten Staatsexamen für das höhere Lehramt. Es folgte das Referendariat, das er 2008 abschloss.

Bereits während der Schul- und der Studienzeit veröffentlichte er Gedichte, Artikel und Rezensionen, etwa in „Junge Welt“, „Krachkultur“, „Medien + Erziehung“, „Contraste“, „Comic Forum“, „Comic Info“, „Stripspiegel“ oder „Fantastic Screen“. Mittlerweile gehören Periodika wie „COMIC! Jahrbuch“, „phantastisch!“, „ALFONZ – Der Comicreporter“, „Die Sprechblase“, „Reddition“ oder „CAMP“ zu seinen Abnehmern.

Von 1997 bis 2000 betreute er die Comicrubrik der Zeitschrift „Space View“. 1998/99 gehörte er der Redaktion von „Hayat“ an. Für dieses Magazin ersann er den türkischen Superhelden „Superlan“, dessen Comicabenteuer er textete.

Astrologische Fachartikel veröffentlicht Jörg Petersen in „Meridian“, „Astrologie Heute“, „Astrolog“ und „Sternbild“.

2014 ist sein Kinderbuch »Die Mobbels« (Emmerich Books & Media) erschienen. Die Illustrationen darin stammen ebenfalls von ihm. Drei Jahre später folgte das Astrologiebuch „Schöpferkraft im Tierkreis. Zwölf astrologische Künstlerskizzen“ (astronova). Für das Buch „Traumwelt“ von Manfred Greifzu (NIBE Media) steuerte er ebenfalls Illustrationen bei.

2019 ist der erste Band seiner phantastischen Jugendbuchreihe »Drachenring – Die Chroniken von Mutabor« bei NIBE Media herausgekommen. Er erhofft sich davon Ruhm, Ehre sowie eines Tages die Nennung seines Namens in einem Atemzug mit Jason Dark, Johannes Mario Simmel und George R. R. Martin ;-)